Historisches Museum Frauenfeld
Am Montag besuchten wir mit unserer Klasse (2Fa Berufsfeld: KI) das Museum des Rechts im Schloss Frauenfeld. Während einer Führung lernten wir, wie das Rechtssystem im Mittelalter und in der frühen Neuzeit funktionierte und welche Strafen damals verhängt wurden.
Zu Beginn erhielten wir in Zweiergruppen Karten mit echten Straftaten aus dem Thurgau. Im Verlauf der Führung lasen wir diese vor und verglichen sie mit den damaligen Bestrafungen. Ausserdem durften wir originale oder nachgebildete Gegenstände in die Hand nehmen, die früher zur Bestrafung verwendet wurden. Besonders eindrücklich waren Metallvorrichtungen, mit denen Hände oder Finger eingeklemmt werden konnten. Während der Führung erfuhren wir auch mehr über die Rechte der Menschen damals und über die verschiedenen Gesellschaftsschichten wie Bauern, Priester, Adel und Könige. Am Ende der Führung ordneten wir verschiedene Straftaten den passenden Strafen zu und konnten so unser neu erworbenes Wissen anwenden.
Der Museumsbesuch passte gut zu unserem Unterricht, da das Recht ein sehr wichtiges Thema in unserem Berfusfeld ist. Die Führung war abwechslungsreich und spannend gestaltet, weil wir nicht nur zuhören, sondern auch selbst mitarbeiten konnten. Besonders interessant fanden wir die Unterschiede zwischen dem damaligen und dem heutigen Rechtssystem.
Durch den Besuch haben wir gelernt, wie streng und oft ungerecht die Strafen früher waren. Gleichzeitig wurde uns bewusst, wie wichtig die heutigen Gesetze, Menschenrechte und ein faires Rechtssystem für unsere Gesellschaft sind.
Text: Patrick Gabor, Helena Schwan, Danielle Häni
Bilder: Helena Schwan
Alle aus der 2Fa
Patrick Gabor, 01.07.2026